Call for Papers – Fachtagung Fahrermodellierung

Es ist wieder soweit: die Berliner Fachtagung Fahrermodellierung geht in die 6. Runde.

Wir treffen uns am 27. / 28. September 2018 in Berlin und beschäftigen uns inhaltlich mit allen Anwendungsfeldern, die Modelle des Fahrens benötigen: Von der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen über autonome Systeme, die Verkehrssimulation, die Verkehrs- und Sicherheitsforschung bis zur Verkehrs- und Systemplanung bietet die Fachtagung den Hörern vielschichtige Themen an.

Ein Schwerpunkt für die kommende Tagung wird der Einsatz von Fahrermodellen bei der Entwicklung autonomer Systeme sein.

Reichen Sie Ihre Beiträge ein – als einseitiges Abstract im Format .doc oder .docx unter Angabe der Autoren und Adressen per Email an: fahrermodelle@human-factors.de

Weiter Informationen finden Sie auf der Tagungsseite.

Neues Projekt Kamäleon zu urbaner Mobilität

Bei HFC startet die Mitarbeit am Projekt Kamäleon (Konstruktiv adaptive Mobilität durch Leichtfahrzeuge ohne Grenzen), dessen Ziel die Weiterentwicklung des kickTrike©, einem Elektro-Leichtfahrzeug der Constin GmbH, ist.

Dieses Fahrzeug ist speziell auf den urbanen und intermodalen Verkehr zugeschnitten. Es kann Lasten transportieren und zusätzlich wie ein Fahrrad in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden.

Zukünftig soll sich das kickTrike© dem Mischverkehr noch besser anpassen können und sowohl auf der Straße als auch auf Fuß- und Radwegen fahren können. Dabei verändert es automatisch sein visuelles Erscheinungsbild, wenn es von einem Verkehrsraum (z. B. Straße) auf einen anderen (z. B. Fahrradweg) wechselt. Mithilfe von Nutzertests wird die Akzeptanz eines solchen für den Mischverkehr vorgesehenen Fahrzeuges evaluiert. Ziel ist es unter anderem eine grüne Alternative zum Pkw zu schaffen.

Besinnliche Festtage und ein erfolgreiches Jahr 2018

wünscht HFC Human-Factors-Consult. Herzlichen Dank für die angenehme Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Barriere erfolgreich genommen?

Eines der spannenden Projekte, mit dem wir uns im kommenden Jahr beschäftigen werden, ist CONTENT4ALL. Dabei bringen wir unsere Erfahrungen aus User Experience und Barrierefreiheitsthemen in die Entwicklung eines Systems ein, in dem ein Avatar gesprochenen Inhalt von Fernsehsendungen in Gebärdensprache übersetzt.

CONTENT4ALL startet

Am 1. September starten wir zusammen mit 5 europäischen Partnern unser neues Projekt CONTENT4ALL.

Copyright Dr. Bill Vicars - lifeprint.com

Ziel der Entwicklungen ist es, gesprochenen Inhalt von Fernsehsendungen automatisiert in Gebärdensprache zu übersetzen und dies gehörlosen Zuschauern mittels einer fotorealistischen 3D-Repäsentation eines Gebärdensprachendolmetschers via personalisiertem Fernsehstream darzustellen. Nicht-Gehörlose Zuschauer sehen das herkömmliche Fernsehbild ohne diesen Avatar. HFC übernimmt im Projekt die nutzerzentrierte Entwicklung der Mensch-Maschine-Schnittstellen, und bringt dabei seine Erfahrungen aus Nutzerforschung, User Experience und Barrierefreiheitsthemen ein.

Das Projekt wird durch die Europäische Union im Rahmen des Förderprogramms Horizon2020 unterstützt. Zum Projektteam gehören neben HFC die Fincons Group AG, die Universität von Surrey, das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut, die Swiss TEXT AG und die Vlaamse Radio- en Televisieomroeporganisatie (VRT).

Wir freuen uns auf 3 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit!

Projektabschluss RoboEthik

Silent Running (1972) © Universal Studios

Das neunmonatige Projekt „Ethische und soziologische Aspekte der Mensch-Roboter-Interaktion“ wurde von HFC zusammen mit dem Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführt.

Ziel des Projekts war die Herausarbeitung von ethischen und soziologischen Aspekte der Mensch-Roboter-Interaktion, die vor Allem im industriellen Kontext relevante Größen darstellen. Durch verschiedene theoretische Analysen wurden insgesamt drei Einflussgrößen auf ethisch-soziale Aspekte der MRI identifiziert: die Interaktionsrolle des Menschen, der Autonomiegrad des Roboters sowie die Morphologie des Roboters in Bezug zu Kontext, Gestalt, Kommunikation und Bewegung. Diese haben in der Ausgestaltung einen wesentlichen Einfluss auf die affektive Komponente der MRI, auf die wahrgenommene Verantwortung in der Aufgabenbearbeitung und die Akzeptanz des „Kollegen Roboters“ in verschiedenen Interaktionsrollen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Gestaltungshinweise der industriellen MRI nach ethisch-sozialen Kriterien.

Das Projekt wurde bereits auf der langen Nacht der Wissenschaften am 24. Juni 2017 während einer eingeladenen Podiumsrunde vorgestellt und lebhaft diskutiert.

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet

HFC Human-Factors-Consult GmbH und m-click-aero GmbH haben einen Kooperationsvertrag auf dem World ATM Congress in Madrid unterzeichnet, um gemeinsam Dienstleistungen im Bereich Aeronautical Traffic Management für die gleichzeitige Fernkontrolle von Flughäfen anzubieten.

HFC hat ein innovatives Planungs- und Optimierungstool MasterMAN® entwickelt, mit dem eine optimierte Verkehrsflussteuerung über mehrere Regionalflughäfen für die Fernkontrolle berechnet werden kann. Dabei werden die verfügbaren Personalressourcen berücksichtigt und Empfehlungen bei konfliktären Situationen gegeben. m-click-aero hat umfassende Expertise im Bereich der luftfahrtspezifischen Datenverarbeitung und -integration nach dem SWIM Konzept und liefert alle notwendigen Informationen an MasterMAN®.

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Moderne (mobile) Informations- und Kommunikationstechnologien in Leitwarten

HFC widmet sich ab März 2017 dem Thema der „Belastung und Beanspruchung von Operateuren in Leitwarten unter Einsatz neuer Interaktionskonzepte und mobiler IKT“ im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin BAuA.

Das Projekt ist eingebunden in ein größeres Forschungsvorhaben der BAuA, in dem die potentielle Gefährdung in Leitwarten beim Einsatz neuer IKT untersucht wird, um daraus gegebenenfalls Rückschlüsse auf notwendige Modifikationen in der Arbeitsgestaltung ableiten zu können. Von Interesse in unserem Teilprojekt sind insbesondere neue Technologien, mit denen die Leitwartenoperateure Beschäftigte vor Ort in der Anlage über Systemzustände informieren bzw. mit ihnen kommunizieren können.

Mehr Informationen gibt es in der Projektbeschreibung.

Kamera-Monitor-Systeme als Fahrerinformationsquelle

HFC übernimmt ein neues Projekt im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zur Untersuchung von Kamera-Monitor-Systemen (KMS) im fahraktiven Kontext.

Derartige Systeme ermöglichen eine videobasierte Überwachung des rückwärtigen Bereichs über einen oder mehrere Monitore im Fahrzeug. Ziel ist die Überprüfung von wahrnehmungs-, verhaltens – und sicherheitsrelevanter Fragestellungen zur Erfüllung der Fahraufgabe bei Benutzung eines KMS gegenüber herkömmlicher Außenspiegel und darauf basierend die Ableitung möglicher Anforderungen für zukünftige KMS.

Mehr Informationen gibt es in der Projektbeschreibung.