Herausforderungen bei der Gestaltung von Leitwarten

Die Gestaltung von Leitwarten erlebt derzeit einen Wandel durch die Einführung neuer, teils automatisierter Arbeitsprozesse, die mittels moderner IKT, wie Wanddisplays, Smartphones und Tablets ausgeübt werden. Durch den Einsatz dieser innovativen IKT werden neue Arbeitsweisen möglich, welche noch effizientere und sicherere Operationen gewährleisten sollen. Dabei sind die Operateure nicht mehr von physikalischen Orten abhängig, sondern können mithilfe von mobilen und drahtlosen IKT proaktiv arbeiten – auch über weite Distanzen hinweg.

Herausforderungen in der Einführung neuer Systeme und Arbeitsabläufe in Leitwarten entstehen zum einen durch kognitive und ergonomische Anforderungen an Hard- und Software und die optimale Passung zwischen Aufgabe und Arbeitsmittel. Zum anderen entstehen Herausforderungen im Einführungs- und Entwicklungsprozess selbst. Für beide Herausforderungen bietet HFC Unterstützung und Lösungsansätze.

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HFC auf dem 2. Innovationsforum „Autonome, mobile Dienste; Services für Mobilität“

Am 4. und 5. Juni fand das 2. Innovationsforum „Autonome, mobile Dienste – Services für Mobilität“ am Wilhelminenhofcampus der HTW in Berlin statt. Eingeladen hatten die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI), das ZIM-Kooperationsnetzwerk MoDiSeM (Mobile Dienste – Services für Mobilität), Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). Als Mitglied des MoDiSeM-Netzwerkes war HFC sowohl als Ausstellerin als auch mit einem Vortrag an beiden Tagen aktiv. Am Stand konnten unsere Gäste die VR-Umgebung für unser Projekt INTUITIV testen und dabei einer Roboterplattform begegnen. Wir diskutierten mögliche Anwendungsszenarien mit den interessierten Gästen und Herstellern robotischer Systeme. Im Vortrag ging es dann am Beispiel von INTUITIV um die Forschungsfrage, wie sich robotische Systeme im Alltag verhalten sollten, damit wir sie als Nutzer gut verstehen können.

4. Zukunftskongress des BMBF „Technik zum Menschen bringen“

Mit dem Thema „Souverän in die digitale Zukunft“ fand am 21. und 22. Mai der 4. Zukunftskongress des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Bonn statt. Auf der Veranstaltung wurde über Themen wie Mensch-Roboter-Interaktion und KI auf dem Podium und in Workshops diskutiert. Viele durch das BMBF geförderte Verbundprojekte präsentierten ihre aktuellen Entwicklungen. Als Konsortialführer des ARAIG-Begleitforschungsprojektes waren wir dabei, um uns mit den Kolleg:innen der verschiedenen Projekte auszutauschen und die ausgestellten Prototypen auszuprobieren. Thomas gab am Mittwoch einen Impulsvortrag über unser Projekt Kamäleon. Inhaltlich gab es eine Menge Input, auch für unsere anderen Projekte zur MRI, z.B. MIRobO.

Am Vortag des Zukunftskongresses hatte ARAIG unter Vorbereitung der BAuA zu einem Metakonsortialtreffen für alle Service-Robotik-Projekte in die Räume des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eingeladen. Hier wurden zentrale Herausforderungen für die MRI aus arbeitswissenschaftlicher Perspektive, der Forschungsstand und rechtliche Aspekte zur ethischen Gestaltung der Assistenzrobotik sowie praktische Lösungen der Datenschutzproblematik bei der Assistenzrobotikforschung diskutiert. Der angeregte, sehr praxisbezogene Austausch war ein gelungener Einstieg ins Thema und eine gute Vorbereitung auf den Zukunftskongress.

Workshop zur Gestaltung von Mensch-Roboter-Interaktionen

Das Begleitprojekt der Fördermaßnahme „Roboter für Assistenzfunktionen“ GINA hat zu einem projektübergreifenden Workshop zum Thema der Robotergestaltung eingeladen und HFC war für die laufenden Projekte INTUITIV und MIRobO vor Ort.

Bei dem ereignisreichen Tag an der Universität Siegen wurde über verschiedene Gestaltungsmodelle in der Mensch-Roboter-Interaktion sowie das Messen und Testen mit Hilfe von Taxonomien, Fragebögen und verschiedenen Varianten der Prototypentwicklung diskutiert.

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Erfolgreicher World ATM Congress für HFC

Letzte Woche präsentierten wir die neusten Entwicklungen rund um das Assistenzsystem MasterMAN für die Fernkontrolle von Flughäfen auf dem World ATM Congress in Madrid gemeinsam mit unserem Partner m-click.aero. Unser Stand wurde gut besucht, insbesondere von Flugsicherungsanbietern, Zulieferern und Flughäfen.

Wir freuen uns sehr über den Besuch von Saab an unserem Stand. Unser Kooperationspartner testet aktuell den Remote Workload Planner, eine Facette unseres MasterMANs, in einer großen Validierungsstudie in Schweden. Rodney begleitet die Studie diese Woche und steht beim Open Day am 21. März in Växjö für Fragen bereit.

Besuchen Sie HFC auf dem World ATM Congress in Madrid

Am 12. – 14. März findet wieder der World ATM Congress in Madrid statt. Auf dem Stand 375 präsentieren HFC gemeinsam mit m-click.aero die neusten Entwicklungen rund um das Assistenzsystem MasterMAN für die Fernkontrolle von Flughäfen.

HFC kooperiert seit 2017 mit Saab, dem Marktführer und Umsetzungspionier für Remote Tower Control. Saab ist Ausrüster der Schwedischen Flugsicherung LFV. Mit den Flughäfen Linköping, Sundsvall und Örnsköldsvik sind Saab und LFV die erste Kooperation, welche Fernkontrolle am Flughafen betrieblich umsetzt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Madrid.

HFC auf zwei Konferenzen vertreten

Mikrofon vor einer Menschengruppe - Photo by Kane Reinholdtsen on Unsplash

Das neue Jahr startet für HFC mit Paper- und Präsentationsbeiträgen auf zwei namhaften Konferenzen im In- und Ausland.

Vaishnavi Upadrasta lancierte gemeinsam mit Harald Kolrep und Astrid Oehme erfolgreich einen Beitrag mit dem Titel Improve your Task Analysis! Efficiency, Quality and Effectiveness increase in Task Analysis using a Software Tool auf der 10th International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics (AHFE 2019), den Vaishnavi dort im Juli in Washington D.C. vorstellen wird.

Gleich vier Beiträge im Spannungsfeld Themen Mensch-Roboter-Interaktion und Aufgabenanalyse wurden auf der 23. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) angenommen, die diesen März von der HMKW Berlin organisiert wird:

Hanns-Peter Horn wird mit dem Vortrag Now what might you be up to, mate? – Forschungsbedarfe zu Intuitivität und Berechenbarkeit robotischer Systeme im Alltag vertreten sein.

Paul Schweidler berichtet zu den beiden Themen Der Einfluss der äußeren Gestaltung eines Service‐Roboters auf Anthropomorphismus und User‐Experience as well as on ERICa – Mensch‐Roboter‐Interaktionen klassifizieren mit dem Environment Robot Interaction Canvas, letzteres zusammen mit Astrid Oehme und Thomas Jürgensohn.

Vaishnavi Upadrasta stellt eine Methode zur Bewertung der Qualität von Aufgabenanalysen vor.

Unsere Beitragsthemen entstammen den Forschungsprojekten KUKoMo, INTUITIV und ARAIG. Wir freuen uns auf den regen Austausch mit den KonferenzteilnehmerInnen.

Neues Jahr, neue Projekte

Wir starten das Jahr mit zwei neuen Forschungsprojekten:

Ein Roboterarm reicht einem Menschen eine Tasse Kafee (Bildquelle: TU Chemnitz)

Zum einen entwickeln wir unter Förderung des BMBF in MIRobO die sprachliche Komponente eines Mensch-Roboter-Interaktionssystems, mit dessen Hilfe Serviceroboter die Fähigkeit erhalten sollen, potentiell gefährliche Objekte an Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit zu übergeben.

Zum anderen untersuchen wir im Auftrag der BASt das Unfallvermeidungspotential eines „Sehfeldassistenten“, der Fahrer vor drohenden Kollisionen mit einem anderen Verkehrsteilnehmer außerhalb des zentralen Sehfeldes warnt.