15. Sept. 2026
SHERPA-Workshop: Aufbau eines Rahmenmodells für assistive Technologien
Produktiver Workshop mit den SHERPA-Partnern UMC Utrecht und Universität Utrecht. Anfang September 2026 hatten wir das Vergnügen, unseren SHERPA-Partner UMC Utrecht für ein produktives Arbeitstreffen zu besuchen. Im Mittelpunkt stand die Entwicklung eines maßgeschneiderten methodischen Rahmenmodells zur Bewertung des Nutzens assistiver Technologien.
In einem intensiven Workshop und mehreren Brainstorming-Sessions erarbeitete das Team die potenziellen Vorteile assistiver Technologien aus drei zentralen Perspektiven: 1) den Anwender:innen, wie interventionellen Radiolog:innen sowie weiterem Personal in der Angiografie, 2) den Patient:innen und 3) der Systemebene insgesamt. Ein zentraler Fokus lag darauf zu verstehen, wie assistive Technologien klinische Arbeitsabläufe positiv beeinflussen und dazu beitragen können, die Arbeitsbelastung von medizinischem Fachpersonal zu reduzieren und gleichzeitig die Behandlungsergebnisse für Patient:innen sowie das Gesundheitssystem insgesamt zu verbessern.
Das entwickelte Rahmenmodell geht über den reinen Nachweis der technischen Vorteile assistiver Technologien hinaus. Es soll auch praktische Orientierung bieten, um deren Implementierung und Einführung im klinischen Alltag zu unterstützen.
Während unseres Besuchs hatten wir außerdem die Gelegenheit, interventionelle Radiolog:innen aus verschiedenen Bereichen bei ihrer Arbeit zu beobachten und uns mit ihnen auszutauschen. Sie teilten ihre Erfahrungen und Erwartungen hinsichtlich assistiver Technologien für Aufgaben, die von der Diagnostik bis hin zur Unterstützung interventioneller Eingriffe reichen.
Wir von HFC, Astrid Oehme und Vaishnavi Upadrasta, möchten unseren Kolleginnen und Kollegen Hans Reitsma, Toon Taris, Ewoud Schuit und Michele Daniels herzlich für die anregenden Gespräche und das gemeinsame Engagement während des Workshops danken. Unser besonderer Dank gilt außerdem Irene van der Schaaf und ihrem Team aus der Abteilung für interventionelle Radiologie, die uns Einblicke in ihre Arbeitsweisen und die im OP eingesetzten Methoden gegeben und ihre persönlichen Erfahrungen mit assistiven Technologien mit uns geteilt haben. Der produktive Austausch hat einen klaren Fahrplan für die nächsten Schritte unserer Zusammenarbeit geschaffen. Wir freuen uns darauf, in den kommenden Monaten auf diesem Momentum aufzubauen und die gemeinsame Arbeit weiter voranzutreiben.

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