Wir suchen Personen, die die Gebärdensprache sprechen!

Im Rahmen von CONTENT4ALL befragen wir momentan Menschen, die eine Gebärdensprache beherrschen, bezüglich ihrer Wünsche und Anforderungen an ein System, das Fernsehen für Gehörlose über einen virtuellen Gebärdensprachdolmetscher zugänglich macht.

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie an der kurzen Online-Umfrage teilnehmen – das Ausfüllen dauert nur ca. 15 Minuten. Einzige Voraussetzung ist, dass Sie eine Gebärdensprache sprechen (egal welche). Es gibt den Fragebogen in zwei Sprachen:

Bitte machen Sie auch Ihre Bekannten auf die Umfrage aufmerksam. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Roboter am Arbeitsplatz polarisieren

Photo by InSystems

Roboter am Arbeitsplatz bringen abrupte und starke Veränderungen mit sich. Sie polarisieren zwischen denjenigen, die darin eine lohnende Investition sehen oder sich über neue technische Gadgets am Arbeitsplatz freuen, und anderen, die diesen Veränderungen skeptisch oder gar ablehnend gegenüberstehen. Hierbei können Ängste entstehen, die das Arbeitsklima auf allen Ebenen beeinträchtigen. Welche Folgen die Einführung von Robotern am Arbeitsplatz tatsächlich mit sich bringen, hängt entscheidend davon ab, wie dieser Veränderungsprozess vollzogen wird. Hier helfen wir Unternehmen dabei, die anstehenden Veränderungen frühzeitig und konstruktiv vorzubereiten, um mit der Akzeptanz der Mitarbeiter auch den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. HFC arbeitet zum Beispiel mit den Roboter-Experten von InSystems zusammen.
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Neuer HFC-Projektbericht bei der Bundesanstalt für Straßenwesen veröffentlicht

Kürzlich veröffentlichte die Bundesanstalt für Straßenwesen den Projektbericht der HFC, der im Rahmen des Projektes „Entwicklung der Fahr- und Verkehrskompetenz mit zunehmender Fahrerfahrung“ (Heft M280) verfasst wurde.

Ziel des Projektes war die Erarbeitung eines Durchführungskonzepts für eine Längsschnittstudie zur Erfassung der zeitlichen Entwicklung von Fahr- und Verkehrskompetenz bei Fahranfängern. Basis dafür waren theoretische Überlegungen und veröffentlichte Befunde zur Verkehrssicherheit von jungen Fahrern und Fahranfängern, auf dessen Basis ein theoretisches Gerüst zu Fahrvermögen, Fahrkompetenz und deren Erhöhung durch Übung und Erfahrung abgeleitet wurde.

Der Bericht ist auf den Seiten der BASt verfügbar.

Workshop zur Mediennutzung

Letzte Woche führten wir im Rahmen des CONTENT4ALL-Projektes einen interaktiven Workshop mit Schülern der Ernst-Adolf-Eschke-Schule durch. Die Eschke-Schule ist eine Berliner Schule mit dem Schwerpunkt „Hören“, die 5 teilnehmenden Schüler der 10. Klasse sprechen alle die Deutsche Gebärdensprache. Das CONTENT4ALL-Projekt ist ein EU-finanziertes Projekt, in dem Technologien entwickelt werden, die zukünftig die Produktion barrierefreier TV-Sendungen erleichtern sollen.

Auf Flipcharts erarbeiteten wir typische Medien und Programme, die die Schüler nutzen, sowie deren Vor- und Nachteile. Anhand von Beispielvideos besprachen wir, welche Aspekte sie an derzeitigen TV-Sendungen mit Gebärdensprache mögen bzw. nicht mögen. Zum Abschluss ließen die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf: Als Chefs der Abteilung „Medien für Alle“ eines großen deutschen Fernsehsenders entwickelten und zeichneten die Schüler ihr Fernsehen der Zukunft. Alle Ergebnisse fließen direkt in die Projektarbeit ein und bilden u.a. die Grundlage für die weitere Systementwicklung.

Uns hat dieser Workshop sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel dazu gelernt. Wir bedanken uns ganz herzlich

  • bei den Schülern, die mit vollem Eifer dabei waren,
  • ihrer Lehrerin, die für den reibungslosen Ablauf der Kommunikation gesorgt hat,
  • sowie der Leitung der Eschke-Schule, die uns durch ihre Bereitschaft bei diesem Workshop unterstützt hat!

Wir freuen uns schon auf den Workshop an der Wilhelm-von-Türck-Schule in Potsdam nach den Sommerferien.

Innovationsforum Autonome, mobile Dienste – Services für Mobilität

Die Veranstaltung besteht aus vier Teilen:

  • Konferenz „Autonome mobile Services“
  • Vierter interner Workshop des ZIM-Kooperationsnetzwerkprojektes MoDiSeM
    Schwerpunkte: Aktuelle FuE-Initiativen, Vorstellung neuer Mitglieder, Stand und Perspektiven, gemeinsamer Auftritt auf dem Innovationstag Mittelstand am 08.06.2018 (Nur für Mitglieder des Netzwerkes und geladene Gäste)
  • Transfer-Tag „Innovative Angebote für den Alltag in Beruf und Freizeit“
  • Bürgerforum „Innovationen zu Mobilität“

Wir sind mit dem Beitrag „Psychologische Aspekte bei der Entwicklung von Technik mit hohem Grad an Autonomie“ auf der Konferenz vertreten und Sie können uns an beiden Veranstaltungstagen an unserem Stand besuchen. Weiterführende Informationen und das vollständige Programm finden Sie in diesem Flyer.

Neues Projekt Kamäleon zu urbaner Mobilität

Bei HFC startet die Mitarbeit am Projekt Kamäleon (Konstruktiv adaptive Mobilität durch Leichtfahrzeuge ohne Grenzen), dessen Ziel die Weiterentwicklung des kickTrike©, einem Elektro-Leichtfahrzeug der Constin GmbH, ist.

Dieses Fahrzeug ist speziell auf den urbanen und intermodalen Verkehr zugeschnitten. Es kann Lasten transportieren und zusätzlich wie ein Fahrrad in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden.

Zukünftig soll sich das kickTrike© dem Mischverkehr noch besser anpassen können und sowohl auf der Straße als auch auf Fuß- und Radwegen fahren können. Dabei verändert es automatisch sein visuelles Erscheinungsbild, wenn es von einem Verkehrsraum (z. B. Straße) auf einen anderen (z. B. Fahrradweg) wechselt. Mithilfe von Nutzertests wird die Akzeptanz eines solchen für den Mischverkehr vorgesehenen Fahrzeuges evaluiert. Ziel ist es unter anderem eine grüne Alternative zum Pkw zu schaffen.

Besinnliche Festtage und ein erfolgreiches Jahr 2018

wünscht HFC Human-Factors-Consult. Herzlichen Dank für die angenehme Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Barriere erfolgreich genommen?

Eines der spannenden Projekte, mit dem wir uns im kommenden Jahr beschäftigen werden, ist CONTENT4ALL. Dabei bringen wir unsere Erfahrungen aus User Experience und Barrierefreiheitsthemen in die Entwicklung eines Systems ein, in dem ein Avatar gesprochenen Inhalt von Fernsehsendungen in Gebärdensprache übersetzt.

CONTENT4ALL startet

Am 1. September starten wir zusammen mit 5 europäischen Partnern unser neues Projekt CONTENT4ALL.

Copyright Dr. Bill Vicars - lifeprint.com

Ziel der Entwicklungen ist es, gesprochenen Inhalt von Fernsehsendungen automatisiert in Gebärdensprache zu übersetzen und dies gehörlosen Zuschauern mittels einer fotorealistischen 3D-Repäsentation eines Gebärdensprachendolmetschers via personalisiertem Fernsehstream darzustellen. Nicht-Gehörlose Zuschauer sehen das herkömmliche Fernsehbild ohne diesen Avatar. HFC übernimmt im Projekt die nutzerzentrierte Entwicklung der Mensch-Maschine-Schnittstellen, und bringt dabei seine Erfahrungen aus Nutzerforschung, User Experience und Barrierefreiheitsthemen ein.

Das Projekt wird durch die Europäische Union im Rahmen des Förderprogramms Horizon2020 unterstützt. Zum Projektteam gehören neben HFC die Fincons Group AG, die Universität von Surrey, das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut, die Swiss TEXT AG und die Vlaamse Radio- en Televisieomroeporganisatie (VRT).

Wir freuen uns auf 3 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit!

Projektabschluss RoboEthik

Silent Running (1972) © Universal Studios

Das neunmonatige Projekt „Ethische und soziologische Aspekte der Mensch-Roboter-Interaktion“ wurde von HFC zusammen mit dem Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) durchgeführt.

Ziel des Projekts war die Herausarbeitung von ethischen und soziologischen Aspekte der Mensch-Roboter-Interaktion, die vor Allem im industriellen Kontext relevante Größen darstellen. Durch verschiedene theoretische Analysen wurden insgesamt drei Einflussgrößen auf ethisch-soziale Aspekte der MRI identifiziert: die Interaktionsrolle des Menschen, der Autonomiegrad des Roboters sowie die Morphologie des Roboters in Bezug zu Kontext, Gestalt, Kommunikation und Bewegung. Diese haben in der Ausgestaltung einen wesentlichen Einfluss auf die affektive Komponente der MRI, auf die wahrgenommene Verantwortung in der Aufgabenbearbeitung und die Akzeptanz des „Kollegen Roboters“ in verschiedenen Interaktionsrollen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für Gestaltungshinweise der industriellen MRI nach ethisch-sozialen Kriterien.

Das Projekt wurde bereits auf der langen Nacht der Wissenschaften am 24. Juni 2017 während einer eingeladenen Podiumsrunde vorgestellt und lebhaft diskutiert.