Digitale NOTAMs für den BER

Am 1. Januar 2023 startete das Projekt Integration digitaler NOTAMS (iNOTAM), an dem drei Projektpartner beteiligt sind. Unter der Konsortialführung der HFC Human-Factors-Consult und gemeinsam mit den Projektpartnern m-click.aero und Flughafen Berlin-Brandenburg soll die Erzeugung, Verarbeitung und Bereitstellung von NOTAMs digitalisiert werden. NOTAMs (Notice to Air Mission) sind kurze, händisch erstellte Mitteilungen für Piloten und Flughafenbetriebspersonal über flugbetriebliche Einschränkungen, wie Baustellen, Wartung oder sonstige Ausfälle von Equipment. Aktuelle NOTAMs werden von Operateuren formuliert und sind aufgrund von Abkürzungen oder fehlendem Kontext momentan nur von Menschen les- und interpretierbar. Im Projekt wird die bereits vorhandene digitale Datenbank der Luftverkehrsinfrastruktur genutzt, um NOTAMs am Flughafen georeferenziert und komplett digital erstellen zu können. Diese digitalen NOTAMs können anschließend allen berechtigten Verkehrsteilnehmern bereitgestellt werden, wie etwa für Piloten in ihrem Assistenz- und Navigationssystem.

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Erholsame Feiertage und einen guten Rutsch!

Herzlichen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, den inspirierenden Austausch und die erfolgreiche Zusammenarbeit in 2022.

Wir wünschen allen einen entspannten Jahreswechsel und ein vor allem gesundes und glückliches 2023!

Wir haben rokit auf den Weg gebracht!

Wir freuen uns sehr, dass wir letzte Woche den Startschuss für das rokit-Projekt geben konnten. In rokit entwickeln wir gemeinsam mit führenden Partnern aus Wissenschaft und Anwendung ein Kompetenzzentrum für Roboter im öffentlichen Raum. Gemeinsam werden wir Angebote für Hersteller und Anwender entwickeln, die den nutzbringenden, ethischen, sicheren und ökonomischen Einsatz von Robotern im öffentlichen Raum fördern.

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Fluglotsen der Zukunft arbeiten gleichzeitig an mehreren Flughäfen

In der Zukunft werden Fluglotsen nicht mehr im Tower sitzen, sondern operieren aus teils Hunderte Kilometer entfernten Kontrollzentren. Von hier aus überwachen sie den Verkehr von mehreren Flughäfen – und das sogar zeitgleich. Wie sie den Fokus auf die richtigen Flugzeuge lenken, zeigt das Projekt „OMNyFlug“.

An Regional- und Kleinflughäfen ist das Verkehrsaufkommen abgesehen von den täglichen Spitzen („Peaks“) am Morgen und Nachmittag meist marginal. Den Leerlaufzeiten und den damit verbundenen geringen Einnahmen, z. B. in den Nachtstunden, stehen hohe Kosten für die eingesetzten Fluglotsen gegenüber. Um dem Kostendruck zu begegnen, arbeiten mehrere Initiativen an der Zentralisierung der Flugsicherung für kleine und regionale Flughäfen. Ziel ist die Etablierung einer sogenannten multiplen Flughafen-Fernkontrolle (engl. Multi-Remote-Tower, Multi-RTO) und die Umsetzung notwendiger Technologien in einem einzigen Kontrollzentrum (Multi-RTO-Center). Die Umsetzung einer solchen Fernkontrolle erfordert neben neuen technologischen Ansätzen vor allem neue Aufgaben für Fluglotsen und Supervisoren.

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Projekt KIARA gestartet

© Gebrüder Martin GmbH & Co. KG

Gemeinsam mit unseren Projektpartnern Karl Leibinger Medizintechnik, Gebrüder Martin, Charité Universitätsmedizin und dem Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut arbeiten wir seit August 2022 im Projekt KIARA „KI-basierte Erfassung von Arbeitsprozessen im Operationssaal zur automatisierten Erstellung des OP-Berichts“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Bekanntmachung „KI-basierte Assistenzsysteme für prozessbegleitende Gesundheitsanwendungen“ für 3 Jahre gefördert.

Das Projektteam entwickelt ein System, das automatisch OP-Berichte entwirft. Dies wird ermöglicht durch eine KI, die – basierend auf Daten von Kameras, die in OP-Leuchten integriert sind – alle Personen, Objekte bzw. Aktivitäten im OP erkennt, analysiert und ihre Ergebnisse an die OP-Software leitet. Das System soll durch menschliches Feedback kontinuierlich dazulernen und durch Automatisierung der OP-Berichtserstellung klinische Prozesse zum Nutzen des medizinischen Personals vereinfachen.

HFC wird im Projekt den nutzerzentrierten Designprozess vor allem im Bereich User Research, Analyse und Evaluation begleiten sowie die Gestaltung der Interaktion zwischen dem medizinischen Personal als Nutzer*innen und dem KIARA-System– vor, während und nach der OP – vornehmen.

BMBF gefördertes Projekt „ AdaptKI-Assist“ gestartet

Im Projekt AdaptKI-Assist wird ein Assistenzsystem entwickelt, das mit Methoden der künstlichen Intelligenz die Einrichtung und den Betrieb von Maschinen der Verpackungsmittelherstellung erleichtert.

Die Herstellung von Verpackungsmitteln aus Papier oder Folie in Produktionsketten mit unterschiedlichen Automatisierungsgraden erfordert momentan besonders erfahrenes Personal. Der Fachkräftemangel macht es jedoch nötig, auch unerfahrenere Mitarbeiter:innen schnell zu befähigen, die Maschinen einzurichten und zu bedienen. Zu diesem Zweck wird im Projekt gemeinsam mit den Partnern COVAC Elektro und Automation, Heinrich Ludwig Verpackungsmittel  und dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS ein Assistenzsystem entwickelt, dass bei der Maschineneinrichtung und -bedienung adaptiv unterstützt. Das Assistenzsystem wird mithilfe modernster maschineller Lernverfahren trainiert, um auf Basis der Produktionsparameter aber auch des Wissens erfahrener Mitarbeiter:innen Hinweise und Empfehlungen zu geben. Wir sind im Projekt dafür zuständig, implizites und explizites Wissen sowie die anwenderseitigen Nutzungsbedarfe zu erheben, die XR-Nutzerschnittstelle zu gestalten und das System zu evaluieren.

Wie ist Ihre Meinung zum Thema Drohnen?

Nehmen Sie an der europaweiten Umfrage zum Einsatz ziviler Drohnen teil.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die ADACORSA-Umfrage zur Akzeptanz des Nutzens von Drohnen jetzt online ist.

Die Umfrage ist in 16 Sprachen verfügbar. Damit ist sie die größte ihrer Art!

Die Teilnahme dauert 15-20 Minuten. Dabei geht es um Ihre persönliche Meinung zur industriellen und kommerziellen Nutzung von Drohnen. Alle Antworten sind anonym.

Um zur Umfrage zu kommen, klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link oder scannen Sie den QR-Code. In der Einleitung der Umfrage finden Sie auch weitere Details zu unserem Projekt und zu unserem Vorhaben.

http://adacorsa.human-factors-consult.de/

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Wir waren auf dem World ATM Congress

Wir hatten eine wunderbare Woche voller anregender Diskussionen auf der WATMC. Vielen Dank für Ihren Besuch an unserem Stand und Ihr Interesse an Multi-Airport Control, digitalen NOTAMs und Human Factors in der Luftfahrt. Auf Wiedersehen Madrid, hallo Genf!

Wir sehen uns hoffentlich 2023 auf der Airspace World!

Wir sind auf dem World ATM Congress

Am 21.–23. Juni findet letztmalig der World ATM Congress in Madrid statt. Auf unserem Stand 1119 präsentieren wir gemeinsam mit unserem Projektpartner m-click.aero die neusten Entwicklungen rund um das Assistenzsystem MasterMAN für die Fernkontrolle von Flughäfen.

Wir kooperieren seit 2017 mit Saab, dem Marktführer und Umsetzungspionier für Remote Tower Control. Saab ist Ausrüster der Schwedischen Flugsicherung LFV. Mit mehreren Flughäfen sind Saab und LFV die erste Kooperation, welche Fernkontrolle am Flughafen betrieblich umsetzte.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Madrid.

Teilnehmer*innen gesucht: Neue Audio-Studie im Berlin Open Lab

Gemeinsam mit den Fachgebieten Audiokommunikation und Technische Akustik der Technischen Universität Berlin widmen wir uns aktuell im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen der Erprobung psychoakustischer Parameter für innovative Lärmminderungsstrategien. Wir möchten untersuchen, welche Aspekte von Straßenverkehrsgeräuschen Menschen als lästig empfinden und wie die Belastung durch Straßenverkehrslärm effizient vermindert werden kann.

Hierzu führen wir von Mitte Mai bis Anfang Juli eine neue Studie im Berlin Open Lab durch (Nähe Ernst-Reuter-Platz, Charlottenburg). In einem Hörsimulator können Sie dabei verschiedene Aufnahmen von Straßenverkehrssituationen erleben und bewerten. An einem Termin nehmen bis zu 4 Versuchsteilnehmer*innen gleichzeitig teil. Der Versuch dauert ca. 1,5 Stunden. Sie erhalten 20 Euro Aufwandsentschädigung oder alternativ Versuchspersonen-Stunden.

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