Teilnehmer*innen gesucht: Neue Audio-Studie im Berlin Open Lab

Gemeinsam mit den Fachgebieten Audiokommunikation und Technische Akustik der Technischen Universität Berlin widmen wir uns aktuell im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen der Erprobung psychoakustischer Parameter für innovative Lärmminderungsstrategien. Wir möchten untersuchen, welche Aspekte von Straßenverkehrsgeräuschen Menschen als lästig empfinden und wie die Belastung durch Straßenverkehrslärm effizient vermindert werden kann.

Hierzu führen wir von Mitte Mai bis Anfang Juni eine neue Studie im Berlin Open Lab durch (Nähe Ernst-Reuter-Platz, Charlottenburg). In einem Hörsimulator können Sie dabei verschiedene Aufnahmen von Straßenverkehrssituationen erleben und bewerten. An einem Termin nehmen bis zu 4 Versuchsteilnehmer*innen gleichzeitig teil. Der Versuch dauert ca. 1,5 Stunden. Sie erhalten 20 Euro Aufwandsentschädigung oder alternativ Versuchspersonen-Stunden.

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HFC auf der CISAP-Tagung

Mit der Automatisierung und Digitalisierung von Leitwarten durch den Einsatz modernerer Technik verändern sich auch die Arbeitsbedingungen für die dort tätigen Operateure. Einige Aufgaben werden wegfallen, während andere Aufgaben geändert oder hinzukommen werden. Dieses gesamte Zusammenspiel von Technik, Betriebsabläufen, Ausbildung der Operateure sowie Teamarbeit und Kommunikation erfordert ein umfassendes Human-Factors-Assessment, um die neuen Arbeitsabläufe zu verifizieren und die Sicherheit der überwachten Anlagen zu gewährleisten.

Gemeinsam mit unserem Partner MTO Safety GmbH haben wir eine solche Human-Factors-Untersuchung in einem Kernkraftwerk in Finnland durchgeführt. Details der Studie werden im Vortrag „Human Factors Assessment of a new control room system in a Nuclear Power Plant“ auf der CISAP 10 (10th International Conference on Safety & Environment in Process & Power Industry, Florenz, Italien, 8-11 Mai 2022) präsentiert.

https://www.aidic.it/cisap10/

Projekt Olympklusion gestartet

Im Jahr 2023 finden die Special Olympics World Games, die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung, in Berlin statt. Vom 17. bis 25. Juni 2023 werden ca. 7.000 Sportler*innen an mehreren Orten in Berlin ihre Wettkämpfe austragen.

Im Rahmen des Berliner Nachhaltigkeitsprogramms Inklusion `23 bearbeitet der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das Projekt Olympklusion – mit Bus & Bahn inklusiv zu den Special Olympics World Games. Das Projekt nimmt sich die Special Olympics World Games Berlin 2023 zum Anlass, eine Mobilitäts-App zu entwickeln, die für eine möglichst große Fahrgastgruppe möglichst einfach bedienbar ist. Hierbei sollen u.a. Informationen in leichter Sprache, digitale Leitsysteme und ein digitales Video-Navigationsassistenzsystem in die App integriert werden.

HFC bringt ihre Expertise auf den Gebieten der Barrierefreiheit und UUX digitaler Systeme in das Projekt ein und begleitet die App-Entwicklung in diesem Sinne. Darüber hinaus unterstützen wir die Nutzerforschung und werden die Evaluation einzelner Systemaspekte sowie der Betaversion der App durchführen.

Erfolgreiche Feldtests bilden den Abschluss des Roboterprojekts INTUITIV

Die dreijährige Forschungs- und Entwicklungszeit im BMBF-geförderten Projekt INTUITIV konnte mit der Durchführung und Auswertung der Feldtests aller drei Roboterplattformen erfolgreich abgeschlossen werden. Die Studie wurde von der HFC geplant und unter Einhaltung unseres strengen Hygieneprotokolls gemeinsam mit unseren Partnern vom Deutschen Forschungszentrum für KI (DFKI), ek robotics und Gestalt Robotics im Reha- und Gesundheitszentrum Johannesbad Saarschleife durchgeführt.

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HFC präsentiert beim mFUND-Fachaustausch

Am 24. Februar 2022 findet der nächste Fachaustausch zu datenbasierten Trends im Flugverkehr statt. Unter dem Titel „Schneller, höher, weiter – welche Daten stecken hinter den Innovationen im Flugverkehr?“ werden insgesamt vier aktuelle mFUND-Projekte vorgestellt.

HFC präsentiert gemeinsam mit den Projektpartnern zwei dieser Projekte, OMNyFlug und d-NOTAM. Der Fachaustausch findet als kostenlose Online-Veranstaltung statt und ist für jeden zugänglich.

Weitere Informationen sind hier zu finden:
https://emmett.io/event/mfund-fachaustausch-daten-innovationen-flugverkehr

Projekt hochfein erfolgreich abgeschlossen

Hochdynamische und feingranulare Verkehrsdatenerfassung für mehr Verkehrssicherheit in Städten

Nach drei Jahren Forschungs- und Entwicklungsarbeit für das Bundesministerium für Digitales und Verkehr konnte das Projekt hochfein erfolgreich abgeschlossen werden. Eine Beschreibung des Vorhabens finden sie unter hochfein.human-factors-consult.de

Es konnte gezeigt werden, wie hoch das Potential von kamerabasierter Objekterkennung an Gefahrenstellen für die Erhöhung der Sicherheit ist. Hier bieten sich für die Zukunft Kombinationen mit Sicherheitssystemen in Kraftfahrzeugen oder Fahrrädern an. Desweiteren wurden wertvolle Erkenntnisse zur Gestaltung von warnenden Assistenzsystemen für Fahrradfahrer gesammelt. In Kombination mit Warnungen in PKW oder LKW kann eine bedeutende Erhöhung der Sicherheit für schwächere Verkehrsteilnehmer erwartet werden.

Eine Besonderheit im Projekt war die Nutzung von Embedded Hardware auf den Spezial-Kameras. Die KI-Algorithmen wurden lokal, direkt auf den Primärdaten realisiert. Es war deshalb möglich, auf die Aufzeichnung eines Videostreams zu verzichten. Das hat einerseits zur Folge, dass Datenschutzprobleme vermieden werden, andererseits wird dadurch der für den Trackingabgleich notwendige Datenstrom zwischen den Kameras drastisch reduziert.

Nach dem Bergfest: OmniConnect stellt Zwischenstand vor

Unser Projekt OmniConnect befindet sich nun bereits in der zweiten Halbzeit – und wir haben schon einiges erreicht! Die aktuellen Projektergebnisse durften wir kürzlich auf einem virtuellen Messestand im Rahmen des Vernetzungstreffens aller Projekte der Fördermaßnahme „Innovations- und Technologiepartnerschaften für die Mensch-Technik-Interaktion: Intelligente, vernetzte Gegenstände für den Alltag“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vorstellen. Hierzu hatte das Living Lab KosmoS eingeladen.

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Proof of Concept für innovatives MRI Projekt „Intendicate“

Mitte 2020 bekamen wir für unsere besonders innovative Idee zur Sicherheit in der Industrierobotik „Intendicate“ eine Auszeichnung, verbunden mit einem Preisgeld, um diese Idee umzusetzen. Daran arbeiteten wir nun ein Jahr lang gemeinsam mit unseren Kolleg*innen von der HU Berlin und Whydobirds. Neun Entwurfsstudien, vier Laborexperimente und zahllose Zeilen Code später können wir verkünden: Es funktioniert. Intendicate erleichtert es Menschen effektiv, die Bewegungen eines Roboterarms in einer Kollaborationsaufgabe vorherzusehen. Dadurch steigt das Vertrauen in die Maschine, die mentale Beanspruchung sinkt und mehr kognitive Ressourcen bleiben frei, um sich dem Arbeitskontext sicher und aufmerksam zuwenden zu können.

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