Human Factors Evaluation für Jeppesen

Seit 2015 begleitet HFC Jeppesen (A Boeing Company) bei der Entwicklung des neuen Electronic Flight Bag (EFB). Ziel der Human Factors Evaluation war es, die Human-Factors-Eigenschaften des neuen Jeppesen-Produkts zu bewerten. Von besonderem Interesse waren die Auswirkungen auf die Arbeitsbelastung der Flugbesatzung, das Situationsbewusstsein und die Akzeptanz unter realen Flugbedingungen in einem Flugsimulator durch direkten Vergleich verschiedener EFBs.

HFC entwickelte einen umfassenden Human Factors Evaluationsplan nach E-OCVM (European Operational Concept Validation Methodology). Dazu gehören definierte Testhypothesen, ein Validierungsplan, eine Definition von Testvariablen und ein aufwändiges Testdesign. In enger Zusammenarbeit mit der Technische Hochschule Wildau (THW) wurden Echtzeitsimulationen mit internationalen Piloten durchgeführt. Die THW adaptierte ihren A320-Simulator und stellte diesen für die Evaluationen zur Verfügung. Der Evaluationsplan, die Analyse und die Ergebnisse der Bewertung wurden in einem Bericht zur Vorlage bei der EASA angefertigt.

Jeppesen ist Marktführer für Instrumentenflugkarten in der kommerziellen und geschäftlichen Fliegerei. Das Forschungs- und Entwicklungsteams von Jeppesen in Denver, Neu-Isenburg und Gdansk haben branchenführende Produkte für das Electronic Flight Bag (elektronischer Pilotenkoffer), wie das Cockpitassistenzsystem Airport Moving Map entwickelt und auf den Markt gebracht.

Das Video über die Evaluation und das Produkt ist hier zu finden:

Erholsame Feiertage und einen guten Rutsch!

Herzlichen Dank für die angenehme Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Auch das kommende Jahr hält wieder Innovationen und Kooperationschancen bereit: BEsuchen Sie uns doch im Frühjahr auf dem World ATM Congress in Madrid oder testen Sie unser neues VR-Lab auf dem 3. Innovationsforum „Autonome, mobile Dienste – Services für Mobilität“ in Berlin.

KoMo Projektatlas veröffentlicht

Mit Abschluss des Projektes KUKoMo zum Jahresende steht nun der Projektatlas Kompetenz Montage – kollaborativ und wandlungsfähig zum Download unter https://komo-publikationen.ima.rwth-aachen.de/ bereit. Im Projektatlas finden Sie Kurzberichte aus den neun unter demselben Thema geförderten Verbundprojekten.

Auf den Seiten 124 und 125 berichten wir gemeinsam mit dem Anwendungspartner Neustädter Gardinenkonfektion GmbH (NeuGa) von der nutzerzentrierten Entwicklung der Mensch-Roboter-Kollaborationsarbeitsplätze.

HFC leitete im Projekt Workshops mit Nutzern und Entwicklern, führte Arbeitsplatzbeobachtungen durch und beriet als Mediator zwischen Mensch und Technik die Projektpartner bei der Umsetzung der Arbeitsplätze.

HFC startet mit neuem Projekt OmniConnect

HFC arbeitet seit September an dem vom BMBF im Referat Mensch-Technik-Interaktion geförderten Projekt OmniConnect – Multiple Vernetzung von Alltagsgegenständen über 60GHz-Label .

Das dem Smart-Home-Bereich zuzuordnende Projekt hat zum Ziel, den momentanen Ort und die örtlichen Veränderungen von beweglichen Objekten im häuslichen Umfeld zu erfassen, zu registrieren und auf Wunsch einem Nutzer mitzuteilen. Örtlich veränderliche Objekte können Schlüsselbunde, Fernbedienungen, Türen, Fenster aber auch Menschen sein. Die Objekte werden mit ca. 1-2 cm² großen passiven Tags ausgerüstet, deren momentaner Ort über ein 60GHz-MIMO-Radar mit einer Genauigkeit von ca. 5cm erkannt werden kann.

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Unsere Teilnahme an der AHFE 2019 in Washington

Vaishnavi Upadrasta bei der 10th International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics (AHFE 2019) in Washington D.C.

Ein kurzer Bericht nach der Abschluss-Session von AHFE in Washington D.C. und ich kann sagen, die Konferenz war sehr informativ, motivierend und insgesamt eine tolle Erfahrung. Nach der Präsentation des Papers Task Analysis! Efficiency, Quality and Effectiveness increase in Task Analysis using a Software Tool (veröffentlicht zusammen mit Harald Kolrep und Astrid Oehme im Juni 2019 in Advances in Artificial Intelligence, Software and Systems Engineering, Springer), ließ ich mich von den zahlreichen parallelen Sessions und außergewöhnlichen Begegnungen inspirieren. Es war mir eine Ehre, auf der 10. International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics (AHFE 2019) sowohl mit einer Präsentation beizutragen, als auch die Möglichkeit zu haben, an einem Tutorial-Workshop teilzunehmen und von Prof. Dr. Neville Stanton zu lernen, was die Erfahrung zu etwas ganz besonderem machte.

Eröffnung des neuen HFC-Virtual-Reality-Labors & VR-Studie im Projekt Intuitiv

Im Rahmen des Projektes INTUITIV wurden in den vergangenen Wochen Virtual-Reality-Versuche zur zufälligen, episodischen Begegnung mit einem Roboter auf einem Klinikgang durchgeführt. Die Studie stellte zugleich den ersten Einsatz des neuen HFC Virtual-Reality Labors dar, in dem auf ca. 50 m² Fläche fortan verschiedenste Forschungs- und Praxisfragen mithilfe modernster VR-Technologie bearbeitet werden können.

Die geräumigen Ausmaße der VR-Halle ermöglichen es, dass sich die Studienteilnehmer nicht vermittelt durch einen Controller oder eine Tastatur durch die virtuelle Welt bewegen. Stattdessen werden die im VR-Labor getätigten Lauf- und auch Kopfbewegungen getrackt und 1:1 in die virtuelle Welt übertragen. Dies erhöht Realismus und Immersion der Simulation und stellt somit die Gewinnung realistischer Daten sicher. Obwohl alle Studienteilnehmer wussten, dass der Transportroboter nicht wirklich im Raum war, war es keine Seltenheit, dass die Hände nach dem virtuellen Roboter ausgestreckt wurden um ihn zu berühren, und mehr als eine Person erfragte aufgeregt, ob sie einmal eine Runde auf der Ladefläche der Plattform mitfahren könnte.

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Herausforderungen bei der Gestaltung von Leitwarten

Die Gestaltung von Leitwarten erlebt derzeit einen Wandel durch die Einführung neuer, teils automatisierter Arbeitsprozesse, die mittels moderner IKT, wie Wanddisplays, Smartphones und Tablets ausgeübt werden. Durch den Einsatz dieser innovativen IKT werden neue Arbeitsweisen möglich, welche noch effizientere und sicherere Operationen gewährleisten sollen. Dabei sind die Operateure nicht mehr von physikalischen Orten abhängig, sondern können mithilfe von mobilen und drahtlosen IKT proaktiv arbeiten – auch über weite Distanzen hinweg.

Herausforderungen in der Einführung neuer Systeme und Arbeitsabläufe in Leitwarten entstehen zum einen durch kognitive und ergonomische Anforderungen an Hard- und Software und die optimale Passung zwischen Aufgabe und Arbeitsmittel. Zum anderen entstehen Herausforderungen im Einführungs- und Entwicklungsprozess selbst. Für beide Herausforderungen bietet HFC Unterstützung und Lösungsansätze.

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HFC auf dem 2. Innovationsforum „Autonome, mobile Dienste; Services für Mobilität“

Am 4. und 5. Juni fand das 2. Innovationsforum „Autonome, mobile Dienste – Services für Mobilität“ am Wilhelminenhofcampus der HTW in Berlin statt. Eingeladen hatten die Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e. V. (GFaI), das ZIM-Kooperationsnetzwerk MoDiSeM (Mobile Dienste – Services für Mobilität), Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). Als Mitglied des MoDiSeM-Netzwerkes war HFC sowohl als Ausstellerin als auch mit einem Vortrag an beiden Tagen aktiv. Am Stand konnten unsere Gäste die VR-Umgebung für unser Projekt INTUITIV testen und dabei einer Roboterplattform begegnen. Wir diskutierten mögliche Anwendungsszenarien mit den interessierten Gästen und Herstellern robotischer Systeme. Im Vortrag ging es dann am Beispiel von INTUITIV um die Forschungsfrage, wie sich robotische Systeme im Alltag verhalten sollten, damit wir sie als Nutzer gut verstehen können.

4. Zukunftskongress des BMBF „Technik zum Menschen bringen“

Mit dem Thema „Souverän in die digitale Zukunft“ fand am 21. und 22. Mai der 4. Zukunftskongress des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Bonn statt. Auf der Veranstaltung wurde über Themen wie Mensch-Roboter-Interaktion und KI auf dem Podium und in Workshops diskutiert. Viele durch das BMBF geförderte Verbundprojekte präsentierten ihre aktuellen Entwicklungen. Als Konsortialführer des ARAIG-Begleitforschungsprojektes waren wir dabei, um uns mit den Kolleg:innen der verschiedenen Projekte auszutauschen und die ausgestellten Prototypen auszuprobieren. Thomas gab am Mittwoch einen Impulsvortrag über unser Projekt Kamäleon. Inhaltlich gab es eine Menge Input, auch für unsere anderen Projekte zur MRI, z.B. MIRobO.

Am Vortag des Zukunftskongresses hatte ARAIG unter Vorbereitung der BAuA zu einem Metakonsortialtreffen für alle Service-Robotik-Projekte in die Räume des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales eingeladen. Hier wurden zentrale Herausforderungen für die MRI aus arbeitswissenschaftlicher Perspektive, der Forschungsstand und rechtliche Aspekte zur ethischen Gestaltung der Assistenzrobotik sowie praktische Lösungen der Datenschutzproblematik bei der Assistenzrobotikforschung diskutiert. Der angeregte, sehr praxisbezogene Austausch war ein gelungener Einstieg ins Thema und eine gute Vorbereitung auf den Zukunftskongress.

Workshop zur Gestaltung von Mensch-Roboter-Interaktionen

Das Begleitprojekt der Fördermaßnahme „Roboter für Assistenzfunktionen“ GINA hat zu einem projektübergreifenden Workshop zum Thema der Robotergestaltung eingeladen und HFC war für die laufenden Projekte INTUITIV und MIRobO vor Ort.

Bei dem ereignisreichen Tag an der Universität Siegen wurde über verschiedene Gestaltungsmodelle in der Mensch-Roboter-Interaktion sowie das Messen und Testen mit Hilfe von Taxonomien, Fragebögen und verschiedenen Varianten der Prototypentwicklung diskutiert.

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