HFC auf zwei Konferenzen vertreten

Mikrofon vor einer Menschengruppe - Photo by Kane Reinholdtsen on Unsplash

Das neue Jahr startet für HFC mit Paper- und Präsentationsbeiträgen auf zwei namhaften Konferenzen im In- und Ausland.

Vaishnavi Upadrasta lancierte gemeinsam mit Harald Kolrep und Astrid Oehme erfolgreich einen Beitrag mit dem Titel Improve your Task Analysis! Efficiency, Quality and Effectiveness increase in Task Analysis using a Software Tool auf der 10th International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics (AHFE 2019), den Vaishnavi dort im Juli in Washington D.C. vorstellen wird.

Gleich vier Beiträge im Spannungsfeld Themen Mensch-Roboter-Interaktion und Aufgabenanalyse wurden auf der 23. Fachtagung der Gesellschaft für angewandte Wirtschaftspsychologie (GWPs) angenommen, die diesen März von der HMKW Berlin organisiert wird:

Hanns-Peter Horn wird mit dem Vortrag Now what might you be up to, mate? – Forschungsbedarfe zu Intuitivität und Berechenbarkeit robotischer Systeme im Alltag vertreten sein.

Paul Schweidler berichtet zu den beiden Themen Der Einfluss der äußeren Gestaltung eines Service‐Roboters auf Anthropomorphismus und User‐Experience as well as on ERICa – Mensch‐Roboter‐Interaktionen klassifizieren mit dem Environment Robot Interaction Canvas, letzteres zusammen mit Astrid Oehme und Thomas Jürgensohn.

Vaishnavi Upadrasta stellt eine Methode zur Bewertung der Qualität von Aufgabenanalysen vor.

Unsere Beitragsthemen entstammen den Forschungsprojekten KUKoMo, INTUITIV und ARAIG. Wir freuen uns auf den regen Austausch mit den KonferenzteilnehmerInnen.

Neues Jahr, neue Projekte

Wir starten das Jahr mit zwei neuen Forschungsprojekten:

Ein Roboterarm reicht einem Menschen eine Tasse Kafee (Bildquelle: TU Chemnitz)

Zum einen entwickeln wir unter Förderung des BMBF in MIRobO die sprachliche Komponente eines Mensch-Roboter-Interaktionssystems, mit dessen Hilfe Serviceroboter die Fähigkeit erhalten sollen, potentiell gefährliche Objekte an Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit zu übergeben.

Zum anderen untersuchen wir im Auftrag der BASt das Unfallvermeidungspotential eines „Sehfeldassistenten“, der Fahrer vor drohenden Kollisionen mit einem anderen Verkehrsteilnehmer außerhalb des zentralen Sehfeldes warnt.

Wir suchen Personen, die die Gebärdensprache sprechen!

Im Rahmen von CONTENT4ALL befragen wir momentan Menschen, die eine Gebärdensprache beherrschen, bezüglich ihrer Wünsche und Anforderungen an ein System, das Fernsehen für Gehörlose über einen virtuellen Gebärdensprachdolmetscher zugänglich macht.

Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie an der kurzen Online-Umfrage teilnehmen – das Ausfüllen dauert nur ca. 15 Minuten. Einzige Voraussetzung ist, dass Sie eine Gebärdensprache sprechen (egal welche). Es gibt den Fragebogen in zwei Sprachen:

Bitte machen Sie auch Ihre Bekannten auf die Umfrage aufmerksam. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Roboter am Arbeitsplatz polarisieren

Photo by InSystems

Roboter am Arbeitsplatz bringen abrupte und starke Veränderungen mit sich. Sie polarisieren zwischen denjenigen, die darin eine lohnende Investition sehen oder sich über neue technische Gadgets am Arbeitsplatz freuen, und anderen, die diesen Veränderungen skeptisch oder gar ablehnend gegenüberstehen. Hierbei können Ängste entstehen, die das Arbeitsklima auf allen Ebenen beeinträchtigen. Welche Folgen die Einführung von Robotern am Arbeitsplatz tatsächlich mit sich bringen, hängt entscheidend davon ab, wie dieser Veränderungsprozess vollzogen wird. Hier helfen wir Unternehmen dabei, die anstehenden Veränderungen frühzeitig und konstruktiv vorzubereiten, um mit der Akzeptanz der Mitarbeiter auch den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. HFC arbeitet zum Beispiel mit den Roboter-Experten von InSystems zusammen.
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Neuer HFC-Projektbericht bei der Bundesanstalt für Straßenwesen veröffentlicht

Kürzlich veröffentlichte die Bundesanstalt für Straßenwesen den Projektbericht der HFC, der im Rahmen des Projektes „Entwicklung der Fahr- und Verkehrskompetenz mit zunehmender Fahrerfahrung“ (Heft M280) verfasst wurde.

Ziel des Projektes war die Erarbeitung eines Durchführungskonzepts für eine Längsschnittstudie zur Erfassung der zeitlichen Entwicklung von Fahr- und Verkehrskompetenz bei Fahranfängern. Basis dafür waren theoretische Überlegungen und veröffentlichte Befunde zur Verkehrssicherheit von jungen Fahrern und Fahranfängern, auf dessen Basis ein theoretisches Gerüst zu Fahrvermögen, Fahrkompetenz und deren Erhöhung durch Übung und Erfahrung abgeleitet wurde.

Der Bericht ist auf den Seiten der BASt verfügbar.

Workshop zur Mediennutzung

Letzte Woche führten wir im Rahmen des CONTENT4ALL-Projektes einen interaktiven Workshop mit Schülern der Ernst-Adolf-Eschke-Schule durch. Die Eschke-Schule ist eine Berliner Schule mit dem Schwerpunkt „Hören“, die 5 teilnehmenden Schüler der 10. Klasse sprechen alle die Deutsche Gebärdensprache. Das CONTENT4ALL-Projekt ist ein EU-finanziertes Projekt, in dem Technologien entwickelt werden, die zukünftig die Produktion barrierefreier TV-Sendungen erleichtern sollen.

Auf Flipcharts erarbeiteten wir typische Medien und Programme, die die Schüler nutzen, sowie deren Vor- und Nachteile. Anhand von Beispielvideos besprachen wir, welche Aspekte sie an derzeitigen TV-Sendungen mit Gebärdensprache mögen bzw. nicht mögen. Zum Abschluss ließen die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf: Als Chefs der Abteilung „Medien für Alle“ eines großen deutschen Fernsehsenders entwickelten und zeichneten die Schüler ihr Fernsehen der Zukunft. Alle Ergebnisse fließen direkt in die Projektarbeit ein und bilden u.a. die Grundlage für die weitere Systementwicklung.

Uns hat dieser Workshop sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel dazu gelernt. Wir bedanken uns ganz herzlich

  • bei den Schülern, die mit vollem Eifer dabei waren,
  • ihrer Lehrerin, die für den reibungslosen Ablauf der Kommunikation gesorgt hat,
  • sowie der Leitung der Eschke-Schule, die uns durch ihre Bereitschaft bei diesem Workshop unterstützt hat!

Wir freuen uns schon auf den Workshop an der Wilhelm-von-Türck-Schule in Potsdam nach den Sommerferien.

Innovationsforum Autonome, mobile Dienste – Services für Mobilität

Die Veranstaltung besteht aus vier Teilen:

  • Konferenz „Autonome mobile Services“
  • Vierter interner Workshop des ZIM-Kooperationsnetzwerkprojektes MoDiSeM
    Schwerpunkte: Aktuelle FuE-Initiativen, Vorstellung neuer Mitglieder, Stand und Perspektiven, gemeinsamer Auftritt auf dem Innovationstag Mittelstand am 08.06.2018 (Nur für Mitglieder des Netzwerkes und geladene Gäste)
  • Transfer-Tag „Innovative Angebote für den Alltag in Beruf und Freizeit“
  • Bürgerforum „Innovationen zu Mobilität“

Wir sind mit dem Beitrag „Psychologische Aspekte bei der Entwicklung von Technik mit hohem Grad an Autonomie“ auf der Konferenz vertreten und Sie können uns an beiden Veranstaltungstagen an unserem Stand besuchen. Weiterführende Informationen und das vollständige Programm finden Sie in diesem Flyer.

Neues Projekt Kamäleon zu urbaner Mobilität

Bei HFC startet die Mitarbeit am Projekt Kamäleon (Konstruktiv adaptive Mobilität durch Leichtfahrzeuge ohne Grenzen), dessen Ziel die Weiterentwicklung des kickTrike©, einem Elektro-Leichtfahrzeug der Constin GmbH, ist.

Dieses Fahrzeug ist speziell auf den urbanen und intermodalen Verkehr zugeschnitten. Es kann Lasten transportieren und zusätzlich wie ein Fahrrad in öffentlichen Verkehrsmitteln mitgenommen werden.

Zukünftig soll sich das kickTrike© dem Mischverkehr noch besser anpassen können und sowohl auf der Straße als auch auf Fuß- und Radwegen fahren können. Dabei verändert es automatisch sein visuelles Erscheinungsbild, wenn es von einem Verkehrsraum (z. B. Straße) auf einen anderen (z. B. Fahrradweg) wechselt. Mithilfe von Nutzertests wird die Akzeptanz eines solchen für den Mischverkehr vorgesehenen Fahrzeuges evaluiert. Ziel ist es unter anderem eine grüne Alternative zum Pkw zu schaffen.

Besinnliche Festtage und ein erfolgreiches Jahr 2018

wünscht HFC Human-Factors-Consult. Herzlichen Dank für die angenehme Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Barriere erfolgreich genommen?

Eines der spannenden Projekte, mit dem wir uns im kommenden Jahr beschäftigen werden, ist CONTENT4ALL. Dabei bringen wir unsere Erfahrungen aus User Experience und Barrierefreiheitsthemen in die Entwicklung eines Systems ein, in dem ein Avatar gesprochenen Inhalt von Fernsehsendungen in Gebärdensprache übersetzt.

CONTENT4ALL startet

Am 1. September starten wir zusammen mit 5 europäischen Partnern unser neues Projekt CONTENT4ALL.

Copyright Dr. Bill Vicars - lifeprint.com

Ziel der Entwicklungen ist es, gesprochenen Inhalt von Fernsehsendungen automatisiert in Gebärdensprache zu übersetzen und dies gehörlosen Zuschauern mittels einer fotorealistischen 3D-Repäsentation eines Gebärdensprachendolmetschers via personalisiertem Fernsehstream darzustellen. Nicht-Gehörlose Zuschauer sehen das herkömmliche Fernsehbild ohne diesen Avatar. HFC übernimmt im Projekt die nutzerzentrierte Entwicklung der Mensch-Maschine-Schnittstellen, und bringt dabei seine Erfahrungen aus Nutzerforschung, User Experience und Barrierefreiheitsthemen ein.

Das Projekt wird durch die Europäische Union im Rahmen des Förderprogramms Horizon2020 unterstützt. Zum Projektteam gehören neben HFC die Fincons Group AG, die Universität von Surrey, das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut, die Swiss TEXT AG und die Vlaamse Radio- en Televisieomroeporganisatie (VRT).

Wir freuen uns auf 3 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit!